How To: Avoid Wavy Borders

I had a free pattern for today all picked out and ready to go, and then I came across a great article that I had to share right away. Wavy borders are one of my biggest pet peeves. I certainly understand that not everyone is a perfect piecer, and when you are quilting for others you have to expect all kinds of problems. But trying to wrestle down wavy borders takes a lot of time, and most of the time they could be avoided altogether by proper border construction. You are probably familiar with people saying “it will quilt out”. Trust me, it won’t. Fullness in a border can be pinned down and tamed to some extent but it won’t magically disappear. There will always remain some puffiness, and chances are that your quilt won’t lie flat. Borders have to be measured and properly cut as explained on my website under “Attaching Borders“.

Eigentlich wollte ich ja heute wieder ein freies Muster posten, ich hatte auch schon eins ausgesucht, aber dann habe ich einen Artikel gefunden, den ich für so wichtig hielt, dass ich ihn gleich teilen möchte. Mit welligen Rändern an Quilts schlage ich mich häufig herum. Es ist schon klar, dass nicht jeder perfekt näht, und wenn man für andere quiltet, dann muss man mit allen möglichen Problemen rechnen. Aber es nimmt viel Zeit in Anspruch, wenn man mit sehr welligen Rändern kämpfen muss, und es ist besonders frustrierend, da dieses Problem eigentlich recht einfach zu vermeiden ist, wenn man die Ränder vernünftig konstruiert. Häufig hört man ja Sprüche wie “Das quiltet sich raus”. Nein, das tut es nicht. Wellige Ränder lassen sich zwar bedingt zähmen, werden aber nie völlig verschwinden. Auf den ersten Blick ist es vielleicht nicht mehr so auffällig, aber der überschüssige Stoff verschwindet ja nicht einfach, und der Quilt liegt vermutlich nicht glatt. Ränder müssen sorgfältig ausgemessen werden. Unter “Attaching Borders” habe ich die richtige Methode auf meiner Website (auf Englisch) erklärt.

Carole Carter/From My Carolina Home hat einen sehr guten Post geschrieben, in welchem sie erklärt, warum das so gemacht werden muss und warum man nicht einfach einen langen Streifen annähen und den Rest abschneiden kann. Sie hat sogar zwei Miniquilts genäht und dann bei einem die Ränder mit der “Slap and Sew”-Methode angenäht und bei dem anderen sorgfältig gemessen. Die Bilder sprechen für sich selbst. Selbst in diesem kleinen Maßstab sieht man deutlich, wie sich alles verzieht, wenn man nicht nachmisst. Da möchte man sich gar nicht vorstellen, wie das bei einem großen Quilt aussieht. Und ja, leider sieht man auch bei Kaufmustern häufige falsche Instruktionen zur Randkonstruktion. Ich bin ein großer Fan von Shania Sungas Designs, aber als ich beim “Canadian Mystery Quilt” dann las, man solle lange Streifen für Sashing und Rand nähen und nach dem Annähen dann den Überschuss einfach abschneiden, konnte ich es gar nicht fassen. Wer dieser Anleitung folgt, produziert unnötige Probleme. Caroles Post (auf Englisch) ist sehr lesenswert und zeigt deutlich, warum man sich Zeit nehmen sollte, um die Ränder ordentlich zu nähen. Der Aufwand lohnt sich.

Carole Carter of “From My Carolina Home” wrote an excellent post explaining the reasons why the “Slap and Sew” method will lead to distortion and not have good results. She even created two mini quilts and added borders to both, one with “Slap and Sew” and one with “Measure and Cut”. The pictures speak for themselves. The distortion is quite obvious, even on this small scale. Imagine how off your border measurements would be in a king size quilt. And yes, I know that even commercial patterns sometimes have instructions that add up to “Slap and Sew”. The last one I came across was the “Canadian Mystery Quilt”. I love Shania Sunga’s designs but I couldn’t believe that she recommended piecing long sashing and border strips and cutting off the excess fabric after stitching them on. Don’t do that! You are asking for trouble if you follow these instructions. Please read Carole’s post and take the time to properly construct your borders. It is well worth the effort.




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How To: Moisturize Your Rotary Cutting Mat

Yes, you read correctly, your rotary cutting mat likes moisture. I didn’t know that either for the longest time, and when I first read about giving a cutting mat a cold bath I thought it was a joke. But then I decided it couldn’t hurt to try it, and I liked the result. Soak the mat in a tub with COLD water and vinegar for a while and clean with dish soap and a soft brush afterwards. Leave flat to dry. I have been doing it maybe twice a year, and I think it really makes a difference. To read full instructions scroll to the end of the post and click on the link to Generations Quilt Patterns, then scroll down on their site to “Mat Care and Troubleshooting”.

Nein, das ist kein Scherz, Rollschneidematten mögen ab und zu ganz gern eine Feuchtigkeitskur. Ich wusste das lange Jahre auch nicht, und als ich das zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, das könne unmöglich ernst gemeint sein. Aber dann habe ich es probiert, und das Ergebnis hat mich überzeugt. Einfach die Matte in KALTEM Wasser mit einem Schuss Essig einweichen, dann mit Geschirrspülmittel und einer weichen Bürste reinigen und trockentupfen oder flach trocknen lassen. Ich mache das vielleicht zweimal im Jahr, und ich finde, man merkt den Unterschied deutlich. Die vollständige Anleitung (auf Englisch) gibt es bei Generations Quilt Patterns, der Link findet sich am Ende dieses Posts. Auf der Website dann nach unten scrollen bis zu “Mat Care and Troubleshooting”.




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How To: An Inexpensive Solution To Sliding Rulers

I am back! But I am still suffering from jet lag, so please be patient with me. I am trying to stay on top of things but it will be a few days before I am back to normal. Today I would like to share this great tip that I came across in late April. Quilt shops sell all kinds of notions that are supposed to tame slippery rulers, and you can spend a fortune trying them all. Nexcare clear flexible surgical tape can be used for the same purpose. It works just fine, is inexpensive and available in the pharmacy section of your grocery store. Dawn White of First Light Designs came up with this fantastic idea. I ran out and bought a roll of this tape the day I read her post. I put it on all my rotary cutting and longarm rulers right away, and I love it. Be sure to check out why Dawn prefers Nexcare tape over quilt shop products.

Nexcare Tape

Ich bin wieder da! Aber die Nachwirkungen des Jet Lag haben mich noch fest im Griff, es wird noch ein paar Tage dauern, bis sich hier alles wieder normalisiert. Heute möchte ich noch einen Tipp teilen, den ich Ende April gefunden habe. Es gibt ja alle möglichen Produkte im Quilt Shop, um rutschige Lineale zu stabilisieren, und man kann schon einiges Geld investieren, wenn man diese ausprobieren möchte. Es gibt in Nordamerika ein Produkt namens Nexcare, ein durchsichtiges, elastisches Tape, das sich wunderbar für diesen Zweck eignet. Ich glaube nicht, dass es in Deutschland verfügbar ist, ich habe es jedenfalls dort noch nicht gesehen, und eine Internetsuche blieb auch erfolglos. Aber in den USA und Kanada gibt es das für wenig Geld in jedem Supermarkt. Dawn White/First Light Designs kam auf diese geniale Idee, und ich bin gleich losgerannt und habe eine Rolle gekauft, nachdem ich ihren Post gelesen hatte. Mittlerweile klebt das Tape auf allen meinen Linealen, sowohl auf den Rollschneidelinealen als auch auf den Longarmlinealen, und es funktioniert wunderbar. Dawn ist der Meinung, dass das Tape besser ist als die Quilt Shop Produkte und erklärt das auch in ihrem Post.


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How To: Improve Your Piecing Accuracy

Amy Gibson of Stitchery Dickory Dock wrote an excellent article on how to improve your piecing accuracy that is well worth the read. She lists five steps but the fifth deals with math in quilting. While I agree that quilting involves a lot of math, it isn’t necessary to understand the math behind the instructions if you are following a pattern to achieve good piecing accuracy. While I agree with most of what she says, here are a couple of things that I do differently. This is just my personal opinion (and the result of almost twenty years of trial and error). Please read and make your own choice, what works for me doesn’t necessarily work for everyone else.

Amy Gibson/Stichery Dickory Dock hat einen sehr lesenswerten Artikel (auf Englisch) geschrieben, in dem sie fünf Punkte auflistet, die zu besseren Patch-Ergebnissen führen sollen. Der fünfte Punkt beschäftigt sich mit der Mathematik beim Quilten, und natürlich hat sie recht, dass Mathematik eine große Rolle spielt, aber wer nach einer guten und fehlerfreien Anleitung näht, muss sich um die Rechnerei dahinter keine Gedanken machen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich stimme ihr in fast allen Punkten zu, habe aber zwei Anmerkungen, wo meine Methode von ihrer abweicht. Das ist selbstverständlich nur als meine persönliche Meinung zu verstehen (und als Ergebnis von fast 20 Jahren Ausprobieren), was für mich funktioniert, muss nicht jedem liegen.

Ich verwende KEINEN Dampf beim Bügeln von Nähten. Ich halte es nicht für notwendig, und Dampf erhöht in meinen Augen das Risiko, den Stoff aus der Form zu zerren. Ich bügle immer so heiß wie möglich, und wenn die Blöcke komplett fertig sind, drücke ich auch schon mal die Dampfstoßtaste, achte dann aber darauf, dass ich das Eisen auch wirklich nicht bewege.

I do NOT use steam while pressing. I don’t think it’s necessary, and the risk of distorting the fabric is higher with steam. I use the highest cotton setting while piecing and only add steam when I give my finished blocks a final press. And even then I only manually push the steam button and make sure that I don’t move the iron at all.

And I am not a fan of spray starch. I use Mary Ellen’s Best Press instead. (And I am not getting paid to endorse the product, I just happen to like it.) I used spray starch a long time ago and then gave it up at some point because it made the fabric sticky. That might have been the fault of the brand I was using but in any case, I didn’t like it. When I started working at the quilt shop, one of my co-workers recommended Best Press to me. I didn’t think it was necessary, I had been quilting without starch for at least ten years, and it worked, didn’t it? Then I won a small bottle of Best Press at a Christmas party game. So I figured I might as well try it. And the rest, as they say, is history. I loved it so much that I am buying it by the gallon now.

Und ich bin auch kein Fan von Sprühstärke. Ich verwende stattdessen Mary Ellen’s Best Press. (Und ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich dieses Produkt empfehle, ich komme damit nur wirklich gut zurecht.) Am Anfang meiner Quilterkarriere habe ich Sprühstärke verwendet, das aber bald aufgegeben, ich fand, dass der Stoff dadurch nur klebrig wurde. Das mag an der Marke gelegen haben, aber es hat mir jedenfalls nicht zugesagt. Als ich dann anfing, im Quilt Shop zu arbeiten und eine meiner Kolleginnen mir Best Press empfahl, habe ich dankend abgelehnt. Ich hielt es nicht für nötig, schließlich nähte ich seit mindestens zehn Jahren ohne Sprühstärke, und das funktionierte doch auch gut. Dann habe ich bei einer Weihnachtsfeier eine kleine Flasche Best Press gewonnen. Und da ich es nun schon mal im Haus hatte, habe ich es dann auch ausprobiert. Und was soll ich sagen… es macht einen großen Unterschied, und ich kaufe jetzt Literflaschen.

 



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How To: Trimming Large Quilt Blocks Without Special Rulers

I have been extremely busy quilting again this week and had no time to look through my free pattern collection. But I came across a helpful tutorial by Karen Walker for trimming/squaring up blocks that are bigger than your square ruler. I have been using seams in my blocks as guides for years without thinking about it but reading the comments to that tutorial I realized that it doesn’t seem to be obvious to many people, so it’s a good idea to share it here. There is no need to buy expensive big rulers (unless you really enjoy making big blocks all the time, then it might be useful to invest in one). And if you have always wondered how some people manage to sew perfect blocks… they measure, trim and square up after every seam. It takes a little longer but is definitely worth the effort.

In dieser Woche habe ich wieder so viel gequiltet, dass ich keine Zeit hatte, in meinen Linksammlungen nach einem freien Muster zu suchen. Aber ich bin auf ein Tutorial von Karen Walker gestoßen, das (auf Englisch mit Bildern) erklärt, wie man Blöcke, die größer sind als das verwendete Lineal, auf die korrekte Größe zurechtschneidet. Ich habe schon immer Nähte in den Blöcken zur Orientierung verwendet und noch nie darüber nachgedacht, aber nachdem ich die Kommentare zu dem Tutorial gelesen hatte, wurde mir klar, dass es für viele nicht offensichtlich ist, daher denke ich, es ist eine gute Idee, das auch hier zu teilen. Geld für große, teure Lineale muss man nicht unbedingt ausgeben (es sei denn, man näht ständig und gern riesige Blöcke, dann lohnt sich die Investition schon eher). Und wer sich schon immer gefragt hat, wie manche Leute es schaffen, perfekte Blöcke zu nähen, bei denen alles passt… diese Leute messen und schneiden nach jeder Naht, damit die Größe stimmt. Das benötigt zwar mehr Zeit, bringt aber ein gutes Ergebnis.




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How To: Calculating Yardage for Quilt Borders

I am so busy quilting right now that I don’t really have time for elaborate blog posts. And my patterns are on the backburner again. I am beginning to think I will never have the time to get those ready. Don’t get me wrong, I am not complaining, I love quilting, and I don’t mind doing it all day. But I didn’t have time to look for a free pattern to share, and I am not even sure if I will manage to get my March pattern done until Wednesday. Here is something else instead that is very useful. If you are like me and a math person, then you can stop reading right away because none of this will be new to you and you will think it is all obvious anyway. But there are many quilters out there who find yardage requirement calculations confusing and intimidating, and if you are one of them, then this will be very helpful. Debora of Studio Dragonfly Quilts makes understanding the math behind quilt borders very easy, and she created a handy flow chart (availabe for free download) that will simplify things even more. Just measure your quilt top and put the numbers into the chart. Check it out, I think it’s awesome. But then again, I think math is fun anyway.

Border Calculation

Ich bin im Moment so sehr mit Quilten beschäftigt, dass ich keine Zeit habe, vernünftige Blogposts zu schreiben. Und meine Patterns geraten auch wieder ins Hintertreffen. Langsam glaube ich, dass ich dafür nie Zeit finden werde. Aber ich beklage mich nicht, das Quilten macht viel Spaß und ich habe kein Problem damit, das den ganzen Tag lang zu tun. Nur hatte ich keine Zeit, ein freies Muster zu finden, das ich hier teilen könnte. Ich weiß auch nicht, ob ich es bis Mittwoch überhaupt schaffe, meine freie Anleitung für März fertig zu bekommen. Aber ich habe eine sehr nützliche Anleitung zum Berechnen der benötigten Stoffmenge für Quiltränder gefunden. Natürlich auf Englisch und bezogen auf das Imperial System. Wer wie ich findet, dass Mathe Spaß macht und keine Probleme mit dem Berechnen von Stoffmengen hat, der braucht dieses Tutorial sicher nicht. Aber die Arbeit im Quilt Shop hat mir gezeigt, dass sehr viele Quilter nicht genau wissen, wie sie so etwas berechnen sollen. Debora von Studio Dragonfly Quilts hat das ausführlich und Schritt für Schritt erklärt und sogar ein Flussdiagram erstellt, das kostenlos heruntergeladen werden kann. Ihre Erklärungen lassen sich selbstverständlich auch auf metrisches Nähen übertragen, allerdings müssen dann die Zahlen im Flussdiagramm entsprechend angepasst werden.


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Header Photo: "Third Weekend in October" Pieced and Quilted by Beatrice Rieske, Design by Ruth Powers of "Innovations"
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